Denkanstöße 2003. Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und by Angela Hausner

By Angela Hausner

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Imre Lakatos' philosophical and clinical papers are released the following in volumes. quantity I brings jointly his very influential yet scattered papers at the philosophy of the actual sciences, and comprises one very important unpublished essay at the impression of Newton's medical fulfillment. quantity II provides his paintings at the philosophy of arithmetic (much of it unpublished), including a few severe essays on modern philosophers of technology and a few recognized polemical writings on political and academic matters.

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Anders als beim Schach, wo die Regeln im Laufe des Spiels immer komplizierter werden, sieht in der Physik das Ganze, sobald man etwas Neues entdeckt, einfacher aus. Aufs Ganze gesehen erscheint es komplizierter, eben weil wir über immer mehr Dinge etwas herausfinden, das heißt, wir finden neue Teilchen und so –, und deshalb sieht das Naturgesetz wieder kompliziert aus. Aber immer wieder, je weiter unsere Erfahrung in immer abenteuerlichere Bereiche vorstößt, stellt man fest – und irgendwie ist das ganz wundervoll –, es passiert hin und wieder, daß alles sich in einer Art Vereinheitlichung ineinanderfügt, und dann ist alles in Wirklichkeit viel einfacher, als es vorher den Anschein hatte.

Wir müssen, wie das heute in der Politik alle tun, uns in der Öffentlichkeit äußern und wir müssen natürlich vor allen Dingen ein möglichst großes Publikum für uns interessieren und an uns binden. Das Publikum ist unsere Zukunft. Es gibt in allen Bereichen unserer Gesellschaft wirklich kreative Menschen, und die müssen damit leben, daß sie hier und da anecken. Aber das soll sie nicht abschrecken, das soll sie eher anspornen. […] Das Gespräch führte Klaus-Martin Lein. -39- Humphrey Burton: Menuhin – die späten Jahre Yehudis Violinspiel bekam neuen Schwung, als er 1978 der dauernden Versuchung nachgab und eine Guarneri kaufte die »Lord Wilton«, eine der edelsten Geigen von Giuseppe Guarneri.

Wir müssen die heranwachsende Generation, die wir ja ausbilden, dazu erziehen, diese Fragen auch zu stellen. Bildung erzieht stets zur Unabhängigkeit, zur Offenheit, dazu, die Dinge immer wieder neu zu betrachten. Gibt es Ihrer Ansicht nach einen musischkünstlerischen Bildungskanon, über den jeder Mensch verfügen sollte? Daß Beethoven die Eroica, Wagner den Ring des Nibelungen geschrieben hat, mag eine interessante Information sein, aber sie hilft nicht weiter. Ich glaube sogar, daß diese Art von Wissen Kindern den Weg zur Musik eher versperrt.

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