Biostatistik: Eine Einfuhrung fur Biologen by Univ.-Prof. Dr. Werner Timischl (auth.)

By Univ.-Prof. Dr. Werner Timischl (auth.)

Es ist das Ziel des Buches, ein statistisches Basiswissen zu vermitteln, das zu einfachen Auswertungen befahigt. Behandelt werden u.a. Beschreibungsmoglichkeiten bei eindimensionalen Stichproben, die deskriptive Korrelations- und Regressionsrechnung, wichtige diskrete und stetige Wahrscheinlichkeitsverteilungen, die Grundlagen zum Verstandnis von statistischen Schatzungen und Signifikanztests sowie ausgewahlte Testverfahren in Verbindung mit Zweistichprobenproblemen und der Varianz- bzw. Regressionsanalyse. Vorausgesetzt werden nur Kenntnisse der Schulmathematik. Es wurde versucht, einen starken Anwendungsbezug durch eine Fulle von durchgerechneten Beispielen herzustellen. Diese sollen zusammen mit den am Abschlu? eines jeden Kapitels beigefugten Aufgaben, zu denen es im Anhang einen ausfuhrlichen Losungsteil gibt, der Biostatistik den Charakter eines Arbeitsbuches verleihen, das sich vor allem auch zum Selbststudium eignet.

Show description

Read or Download Biostatistik: Eine Einfuhrung fur Biologen PDF

Best trees books

Roadside Wild Fruits of Oklahoma

The best comprehend courses to opting for wild culmination in Oklahoma.

Transposable Elements: A Guide to the Perplexed and the Novice With Appendices on RNAi, Chromatin Remodeling and Gene Tagging

OY (])PONEOYLI TOIA YTA IIOAAOI OKOEOJII Many fail to know what they've got obvious, and can't pass judgement on what they've got discovered, ErKYPEOYLI OYL1E MA®ONTEE ITINOEKOYIT even supposing they inform themselves they recognize. EQYTOJII L1E L10KEOYLI Heraclitus of Ephesus, 500 BC " . .. every person that isn't speckled and C~T~v: N,;~, 'T,ji~ ,~~~N ,tuN '= noticed one of the goats and brown one of the sheep, that might be counted ~~N N,n =,~, c~w=== c,m stolen with me.

Extra resources for Biostatistik: Eine Einfuhrung fur Biologen

Sample text

Der Informationsverlust besteht darin, daß nach erfolgter Klassenbildung kein Rückschluß auf die ursprüngliche Verteilung der Merkmalswerte innerhalb der Klassen mehr möglich ist. Meist werden bei Berechnungen, die auf klassierten Beobachtungsdaten beruhen, die in einer Klasse zusammengefaßten Ausprägungen als dort gleichmäßig verteilt bzw. überhaupt alle an der sogenannten Klassenmitte liegend angenommen. Die Klassenmitte ist bei einem stetigen Merkmal gleich dem arithmetischen Mittel aus der jeweiligen unteren und oberen Klassengrenzej bei einem diskreten Merkmal bezeichnen wir als Klassenmitte das arithmetische Mittel der in der betrachteten Klasse zusammengefaßten Ausprägungen.

Offensichtlich ist der Median gerade das 50%-Quantil. 75 erwähnt, die man auch das untere bzw. obere Quartil nennt. Zusammen mit den Extremwerten Xmin und X maz erlauben die drei genannten Quantile eine rasche Beurteilung, wie die Merkmalswerte verteilt sind. Die Differenz aus dem oberen und unteren Quartil ist der Quartilabstand, der (zumindest) 50% der "zentral" liegenden Merkmalswerte umfaßt und als eine von extrem kleinen bzw. großen Beobachtungswerten im allgemeinen unabhängige Kenngröße für die Streuung verwendet wird.

Da die Häufigkeitstabelle keine Information über die tatsächliche Verteilung der beobachteten Merkmalswerte Xl, X2, ••• , X n innerhalb der einzelnen Klassen enthält, muß eine diesbezügliche Annahme getroffen werden. So kann man davon ausgehen, daß die in einer Klasse zusammengefaßten Merkmalswerte dort gleichmäßig verteilt sind. Unter dieser Voraussetzung läßt sich für den Median x mit Hilfe des (relativen) Summenhäufigkeitspolygons (vgl. Abb. 5 der Häufigkeitsachse waagrecht zum Summenhäufigkeitspolygon und von dort senkrecht zur Merkmalsachse weiter.

Download PDF sample

Rated 4.26 of 5 – based on 46 votes