Biografie, Schule und Geschlecht: Bildungschancen von by Davina Höblich

By Davina Höblich

Wie gestalten sich Lehrer-Schüler-Beziehungen an Waldorfschulen? Dieses Buch rekonstruiert empirisch das Passungsverhältnis von Schülerbiografie und Schulkultur als das Zusammenspiel von schulischen Erwartungsstrukturen und biografischen Verarbeitungen seitens der SchülerInnen und LehrerInnen. Dabei werden die Einflüsse von Schule auf die Geschlechtersozialisation nicht zuletzt unter dem Aspekt der Bereitstellung gleichwertiger Bildungschancen und Anerkennungsmöglichkeiten kritisch reflektiert und das Spektrum schulisch gebotener Entwicklungschancen und -hemmnisse sowie deren Verarbeitung für Mädchen und Jungen analysiert.

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Im Rückgriff auf die Hegelsche Unterscheidung dreier Anerkennungsformen und der Meadschen Sozialphilosophie denkt Honneth (vgl. 1992: 148-210; Helsper u. a. 2001: 33) die Möglichkeit einer ungestörten Selbstbeziehung als abhängig von drei Formen der Anerkennung: Liebe (der emotionalen, affektive Zuwendung und Anerkennung) Recht (gerechte Behandlung und Zubilligung gleicher Rechte, moralische Anerkennung ) und soziale Wertschätzung (der konkreten Person aufgrund ihrer spezifischen Leistungen, Eigenschaften, Haltungen ihres Lebensstils und ihrer Selbstdarstellung) (vgl.

1995: 206, vgl. auch Hagemann-White 1988b), dass die Festschreibung eines Teils der Geschlechtsunterschiede (der anatomischen im Sex) als irreversibel, entgegen der kritischen Intention in einen „heimlichen“ Biologismus münde und Gildemeister (1992: 226) selbst äußert: „Leiblichkeit und Geschlechtlichkeit sind Ergebnisse sozialer kultureller Prozesse auf der Grundlage symbolvermittelter sozialer Interaktion und kultureller und institutioneller Sedimentierung. Das heißt auch Zweigeschlechtlichkeit, deren Folgen und Deutungen sind Ergebnis sozialer Konstruktionen“.

35 Eckardt Liebau (1992: 134) spricht mit Bezug auf solche Vorstellungen von dem „Mythos von der Geschlechterdichotomie“.

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