Arzneiverordnungs- Report 2014: Aktuelle Daten, Kosten, by Prof. Dr. med. Ulrich Schwabe, Dr. rer. soc. Dieter Paffrath

By Prof. Dr. med. Ulrich Schwabe, Dr. rer. soc. Dieter Paffrath (eds.)

Seit 30 Jahren erscheint der Arzneiverordnungs-Report mit Daten, Analysen und Kommentaren zur Verordnung von Arzneimitteln. Erklärte Ziele des Buches sind seitdem die Transparenz des Arzneimittelmarkts, die Bewertung von Arzneimitteln und die evidenzbasierte Arzneitherapie. Jährlich werden die Rezepte für die Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) analysiert. 2013 haben 202.965 Vertragsärzte 819 Mio. Arzneiverordnungen im Wert von 32,1 Mrd. € (+3,2%) ausgestellt. Seit three Jahren ist die Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) etabliert. Damit wurde erreicht, dass neue Arzneimittel in Deutschland nicht mehr teurer sind als in den europäischen Nachbarländern.

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Arzneiverordnungs- Report 2014: Aktuelle Daten, Kosten, Trends und Kommentare

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Vorjahr 0,513 Mrd. €). Weiterhin hat der zum zweiten Mal durchgeführte exemplarische internationale Preisvergleich mit Frankreich bei patentgeschützten Arzneimitteln ein Einsparpotenzial von 1,989 Mrd. € (Vorjahr 1,188 Mrd. €) ergeben, das fast ausschließlich durch die hohen deutschen Preise bei Arzneimitteln des Bestandsmarkts verursacht ist. Bei der gemeinsamen Interpretation der verschiedenen Einsparpotenziale ist zu berücksichtigen, dass es bereits realisierte Einsparungen in Form von GKV-Einnahmen aus vertraglich vereinbarten Rabatten mit pharmazeutischen Unternehmen in Höhe von 2,972 Mrd.

Einsparpotenzial Mio. 4 · Biosimilars 1 ist und dessen Patentschutz abgelaufen ist. Die EMA prüft Biosimilars zu Zulassungszwecken, sieht sich aber nicht in der Lage, Empfehlungen zu der Frage zu geben, ob ein Biosimilar und sein Referenzarzneimittel austauschbar sind (European Medicines Agency 2011). Nach Auffassung der EMA sollen sich Patienten an ihren Arzt oder Apotheker wenden, wenn sie Fragen zur Umstellung von einem biologischen Arzneimittel auf ein anderes haben. Demgegenüber hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (2008) in einer Stellungnahme zu Biosimilars darauf hingewiesen, dass biosimilare Arzneimittel aufgrund der behördlichen Zulassungsanforderungen an Wirksamkeit, Qualität und Unbedenklichkeit bei Beginn einer Behandlung ebenso eingesetzt werden können wie Arzneimittel von Originalherstellern.

5 · Analogpräparate . 8 Einsparpotenziale führender Analogpräparate im Jahre 2013. Einsparpotenzial Mio. € Substitution DDD Nettokosten € 4,38 Lamotrigin dura 0,73 257,8 3,03 Venlafaxin Hormosan 0,34 144,5 14,4 9,69 Morphanton 1,94 112,0 14,6 9,38 Risperidon AbZ 0,72 126,5 115,5 61,4 1,88 Simvastatin Bluefish 0,16 105,7 Votum 66,2 77,8 0,85 Valsartan-Stada 0,12 56,6 Palexia retard 65,2 6,0 10,88 Morphanton 1,94 53,6 Neupro 51,7 4,9 10,64 Pramipexol axcount 1,88 42,6 Cipralex 51,2 44,2 1,16 Citaloprambiomo 0,17 43,9 Votum plus 51,1 48,2 1,06 Valsartan HCT STADA 0,26 38,8 Valdoxan 44,5 24,8 1,80 Venlafaxin AbZ 0,35 35,9 Faslodex 43,6 1,4 30,79 Letrozol accord 0,76 42,5 Olmetec 39,6 47,0 0,84 Valsartan STADA 0,12 33,8 Azilect 34,7 7,8 4,45 Selegilin-ratiopharm 0,41 31,5 Olmetec plus 29,8 28,5 1,05 Valsartan HCT STADA 0,26 22,6 Nettokosten Mio.

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